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Juniper Networks (HPE Juniper)

Juniper Networks (HPE Juniper)

Juniper Networks – inzwischen als strategische Säule für das Netzwerkgeschäft in Hewlett Packard Enterprise (HPE) integriert – zählt weltweit zu den führenden Anbietern für hochperformante IT-Netzwerk-, Cloud- und Sicherheitsinfrastrukturen. Das Unternehmen richtet sich traditionell an Telekommunikationsanbieter, Rechenzentren und den gehobenen Mittelstand (Enterprise-Sektor), die höchste Anforderungen an Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Automatisierung stellen.

Junos OS: Das einheitliche Fundament 

Historisch betrachtet liegt eine der größten Stärken von Juniper in der Softwarearchitektur. Während andere Netzwerkhersteller oft für jede Geräteklasse ein eigenes Betriebssystem pflegen, setzt Juniper mit Junos OS auf eine nahezu durchgängig, konsistente Softwarebasis für die entsprechenden Netzwerkplattformen. Dieses modulare, hochgradig programmierbare Betriebssystem läuft auf Routern, Switches und Firewalls gleichermaßen. Für IT-Administratoren bedeutet diese Konsistenz einen reduzierten Lernaufwand und bildet die ideale Grundlage für eine weitreichende IT-Prozessautomatisierung über offene Schnittstellen (APIs).

KI-gesteuerte Netzwerke (Mist AI) 

In den vergangenen Jahren hat Juniper den Markt für Unternehmensnetzwerke durch die Integration von Künstlicher Intelligenz maßgeblich weiterentwickelt. Mit der cloudbasierten Plattform Mist AI wandelte sich der Fokus vom reinen Bereitstellen von Hardware hin zur sogenannten AIOps (Artificial Intelligence for IT Operations bzw. KI-gestützten Netzwerkoperationen).

Die KI-Plattform sammelt in Echtzeit Telemetriedaten aus dem gesamten Netzwerk, unter anderen aus WLAN, LAN und WAN. Sie erkennt nicht nur eigenständig abfallende Verbindungsqualitäten bei Endanwendern – etwa bei einer schlechten Videokonferenz –, sondern diagnostiziert die Fehlerquelle präzise und schlägt konkrete Maßnahmen zur Behebung vor. Für ausgewählte Funktionen können entsprechende Korrekturmaßnahmen auch automatisiert ausgeführt werden, bevor der Nutzer ein Support-Ticket eröffnen muss.

Connected Security und Infrastruktur 

Auch im Bereich der Cybersicherheit verfolgt Juniper einen ganzheitlichen Ansatz, der als „Connected Security“ bezeichnet wird. Die Idee dahinter: Die Sicherheit darf nicht nur an der äußeren Netzwerkgrenze (Perimeter) stattfinden. Stattdessen wird jeder einzelne Switch und jeder Router im Netzwerk zu einem Sensor, der Bedrohungen erkennt, und zu einem „Enforcer“ oder „Enforcement Point“, der Richtlinien durchsetzt. Herzstück dieser Strategie sind die leistungsstarken Next-Generation Firewalls (NGFW) der SRX-Serie, die tief in die Routing- und Switching-Architektur verwoben sind.

Weniger Komplexität, mehr Übersicht: Partnerschaft mit der MR Datentechnik 

Für Unternehmen bedeutet der Einsatz von Juniper-Technologien den operativen Aufwands deutlich reduzieren. Im Zuge der Digitalisierung ist es das zentrale Ziel, Netzwerkinfrastrukturen konsistenter, transparenter und deutlich einfacher beherrschbar zu machen.

Um diese moderne Netzwerkbasis aus einer Hand zu liefern, hat die MR Datentechnik ihr ganzheitliches IT-Portfolio durch eine strategische Partnerschaft mit HPE Juniper gezielt erweitert. Damit schafft das IT-Systemhaus für seine Kunden eine zukunftssichere Grundlage für hochperformante, kabelgebundene und drahtlose Netzwerke (WLAN/LAN), für Enterprise-Routing sowie für komplexe Rechenzentrums-Architekturen. Von Endpoint Management über IT-Automatisierung bis hin zu integrierten Firewall-Themen begleitet die MR Datentechnik Unternehmen dabei, diese intelligenten Hochleistungsnetze präzise zu designen und sicher zu betreiben.